Eine Energiequelle mit Zukunft

Der Brennstoff Holz spielt in der menschlichen Kultur seit jeher eine bedeutende Rolle. Nicht nur für unsere frühesten Vorfahren gehörte das Heizen bzw. Kochen mit Holz zu den selbstverständlichen Dinge des Lebens, auch bis ca. zur Hälfte des 18. Jahrhunderts war Holz der wichtigste Brennstoff überhaupt. In den Nachkriegsjahren war Holz für viele Familien die einzig verfügbare Energiequelle für das tägliche Überleben.

Bedingt durch den rasanten Vorstoß der fossilen Energieträger (hauptsächlich Erdöl und Erdgas) und andere technische Entwicklungen verlor der Brennstoff Holz immer mehr an Bedeutung. Dieser Trend ist gerade in den letzten Jahren wieder rückläufig: Man hat erkannt, daß der Brennstoff Holz weit besser ist als sein Ruf. Kaum eine Energiequelle wird so geschmäht, wenn es um das Thema Umweltverträglichkeit geht - dabei gehört Holz zu den wenigen regenerativen Energiequellen und kann, richtig genutzt, eine optimale Ergänzung zur Solar-, Wind- oder Wasserkraft sein.

FrontansichtMoritz der wasserführende Kaminofen von Kaminpro
Moritz im Niedrigenergiehaus. Im Niedrigenergiehaus kann MORITZ den Heizkessel unterstützen und Ihr ganzes Haus mit Wärme versorgen, sowie die Warmwasserbereitung unterstützen. Dafür ist ein raumluftunabhängiger Betrieb von MORITZ serienmäßig vorgesehen; auch die Kombination mit der Wohnraumlüftungsanlage ist möglich. Ein großer Teil der Wärme fließt in die Zentralheizung, daher überhitzt Ihr Wohnraum nicht. Selbstverständlich ist MORITZ in jede bestehende Zentralheizung integrierbar.



Bitte klickenMORITZ - das besondere Profil
  • wasserführender Kaminofen für Stückholz
  • Heizleistung ca. 8 kW, überwiegend in die Zentralheizung
  • hoher feuerungstechnischer Wirkungsgrad 83%,
    da Sekundärverbrennung über patentierte Luftführungskanäle
  • massiver Gussrost, grosser und solide schamottierter Feuerungsraum mit gewölbter Rückwand
  • grosse Wassertasche mit massivem selbstreinigendem Rauchgaswärmetauscher
    für gute Wärmeübertragung und hohe Lebensdauer
  • Verbrennungsluftzufuhr auch raumluftunabhängig
  • Bei Lüftungsanlagen: Kontaktschalter und Unterdrucksensor nachrüstbar
  • Türgriff wohltemperiert
  • Dauerhaft dichte Feuerraumtür durch 3-Punkt-Verschluß
  • Große gewölbte Glastür mit optimierter Luftspülung „für den klaren Blick“
  • Heizungsanschluß-Leiste verdeckt im Korpus
  • Besonders geringer Wandabstand ab 8 cm
  • Emissionsgrenzwerte ab 2008 werden deutlich unterschritten
  • TÜV geprüft und Zulassung nach DIN EN 13240
Zukunftsweisend mit MORITZ
Wollen Sie die Wärmeversorgung zukunftssicher gestalten (z.B. Sonne + Holz + Gas/ÖL/Wärmepumpe), so bietet sich idealerweise die Kombination mit dem System SOLVIS an. Mit dem Solarheizkessel SolvisMax haben Sie die optimale Lösung „MAX und MORITZ" und das warme Wasser immer frisch und hygienisch - besser geht es nicht!

Feuer1Die Ökobilanz
Besonders in der Diskussion um die Reduzierung der CO2-Emissionen ist es wichtig, die verschiedenen Energieträger auf ihre "Ökologische Bilanz" hin zu untersuchen. Betrachten wir daher den Naturstoff Holz einmal in seinem gesamten Kreislauf. Während des Wachstums entnimmt die Pflanze (Baum) dem Boden und der Luft die notwendigen Nährstoffe. So entzieht sie dem Boden Wasser und verschiedene Mineralien, der Luft das oft zitierte Kohlendioxid (CO2). Mit Hilfe der Sonnenenergie bzw. des Sonnenlichts werden diese Stoffe in einem komplizierten chemischen Prozess umgewandelt und die bekannten Produkte wie Zellulose und Lignin aufgebaut. Durch die Verbrennung der Holzsubstanz wird dieser Vorgang quasi umgekehrt, denn es werden hierbei die Bestandteile wie Wasser und CO² wieder abgegeben.

Die Bilanz ist also gegenüber anderen Energieträgern im wesentlichen ausgeglichen. Es wäre allerdings vermessen zu behaupten, daß Holz ohne jedwede Rückstände verbrennen würde. Diese Emissionen werden in der Hauptsache bei einer unvollständigen Verbrennung, d.h. bei Verbrennungsluftmangel verursacht, so daß z.B. Teer, Glanzruß, Säuren und Kohlenmonoxid (CO) entstehen können - daher haben moderne Festbrennstoff-Heizkessel ein ausgefeiltes System für Primär- und Sekundärluftführung. Übrigens, auch wenn das Holz im Wald verrottet, werden diese Substanzen, wenn auch in einem längeren Zeitraum, wieder an die Umwelt abgegeben. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, daß im Jahre 1999 der verfügbare Holzbestand nur zur etwa 60 % genutzt wurde!

Und noch ein entscheidender Vorteil: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und steht praktisch vor unserer Haustüre. Eine nachhaltige Brennholz-Ernte ist dabei kein Raubbau am Wald: ein gepflegter, durchforsteter Wirtschaftswald ist viel gesünder als ein Urwald, dessen Bäume im Ausscheidungskampf untereinander stehen und in dem das Holz verfault.